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25. bis 27. April 2018
25. April 2018: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
26. April 2018: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
27. April 2018: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sheraton Frankfurt Airport Hotel

Pressemeldungen


15. SightCity:
Mit Langstock, Lesegerät und Co. entspannt im Alltag unterwegs

Vom 3. bis 5. Mai 2017 stand in Frankfurt wieder Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel auf dem Programm. Zum 15. Mal zeigte die SightCity mit einer großen Ausstellung und einem dreitägigen Vortragsprogramm, wie Alltag, Beruf und Schule für sehbehinderte und blinde Menschen barrierefrei gestaltet werden können.

Rund 130 internationale und nationale Aussteller präsentierten auf der Jubiläumsmesse ihre Produktneuheiten. Neben einer großen Auswahl an technischen Hilfsmitteln bot die Messe einen Überblick über die Arbeit von Verbänden sowie über Freizeit- und Bildungsangebote für Sehbehinderte und Blinde. In den Ausstellungsräumen des Frankfurter Sheraton-Hotels konnten die cirka 4.000 Besucher der SightCity sogar einen Hauch spanischer Kultur spüren. Die Kathedrale Sevillas und andere Sehenswürdigkeiten standen im Kleinformat bereit, um ertastet zu werden. Per 3D-Druck machen Reiseanbieter die Wahrzeichen beliebter Urlaubsziele bis ins Detail fühlbar und laden zu speziell geführten Touren für Sehbehinderte und Blinde ein.

Sprechende Brillen und nützliche Apps

Für viele alltägliche Aufgaben haben Hersteller praktische Lösungen entwickelt. Neben Blindenlangstock und Lupen helfen vor allem Produkte mit taktilen Hinweisen oder Sprachausgabe wie Küchenutensilien, Telefone und Uhren. Bildschirmlesegeräte punkten durch immer bessere Kameras in HD-Qualität und eine verbesserte Bedienbarkeit zum Beispiel durch die Split-Screen-Funktion für die PC-Arbeit, mit der Kamerabild und Desktop gleichzeitig angezeigt werden. Einige Kameras und Lesegeräte verfügen über eine Vorlesefunktion und ermöglichen so ein besonders entspanntes Lesen. Auch eine neue Spezialbrille mit integrierter Kamera am Rahmen kann Texte erfassen und vorlesen. Die Brille erkennt sogar zuvor gespeicherte Personen und Gegenstände und informiert ihren Benutzer darüber, was sich vor ihm befindet.

Smartphones und Tablet-PCs sind für sehbehinderte und blinde Menschen eine besonders große Hilfe. Sie verfügen über viele Funktionen wie Vergrößerung, Navigation und Texterkennung und lassen sich über die Sprachausgabe leicht bedienen. Unterwegs kann man sich zum Beispiel Speisekarten vorlesen lassen oder beim Einkauf über das Einscannen der Barcodes Produktinformationen abfragen. Und es gibt auch die Möglichkeit, sich abfotografierte Gegenstände beschreiben zu lassen. Die mobilen Geräte sind so für viele Sehbehinderte und Blinde zum unverzichtbaren Alltagsbegleiter geworden. Der Markt bietet deshalb inzwischen praktische Erweiterungen für eine einfachere Nutzung, wie spezielle Halterungen oder Schnittstellen zu bewährten Hilfsmitteln. So kann zum Beispiel eine Braille-Tastatur mit dem Smartphone verbunden werden.

Frühe Rehabilitation bei Sehverlust

An allen drei Messetagen informierte das SightCity Forum mit Vorträgen und Diskussionen zu dem Schwerpunkt „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – was bringt die Zukunft?“. Ein wichtiges Thema war die frühe Rehabilitation von sehbehinderten und von Blindheit bedrohten Menschen. Denn diese ist in Deutschland längst nicht etabliert wie etwa die Rehabilitation von Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Nun gibt es in Deutschland erstmals ein zwischen allen Partnern geklärtes Konzept für eine sechswöchige frühe Rehabilitation für akut erblindende Menschen im Erwerbsalter. Eine Kostenvereinbarung wird derzeit abgestimmt. Im SightCity Forum erfuhren die Besucher mehr über die Möglichkeiten einer solchen Reha. Darüber hinaus stellten Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke ihre Angebote vor, und im „Patienten- Talk“ berichteten Betroffene über ihre persönlichen Erfahrungen von dem Moment der Diagnose an. Weitere Themen waren zum Beispiel das 2016 in Bayern neu gestartete Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ sowie die Chancen, die durch Smartphone und Tablet-PC für Sehbehinderte und Blinde entstehen. Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll- Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich.

Berührende Kunstwerke

Die SightCity zeigt jedes Jahr auch eine kleine Kunstausstellung. Anfassen ist hier ausdrücklich erlaubt. Diesmal war die „Kunstmeile“ bestückt mit Projekten von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Künstler, die Interesse haben, auf der Messe ihre Werke zu präsentieren, können sich jetzt schon an das Organisationsteam wenden unter der E-Mail: info@sightcity.net Anlässlich der Messe gab es auch eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen rund um das Thema Auge. Die Hotline ist noch bis Freitag, 12. Mai von 10 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) erreichbar.

„Die SightCity hat sich mit ihrem vielfältigen Angebot als internationaler Treffpunkt in den letzten Jahren bewährt“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Unsere Besucher schätzen vor allem den direkten Austausch mit Verbänden, Medizinern, Beratern und Herstellern. Die SightCity ist einfach mehr als nur die Vorstellung von Produkten. Sie zeigt, wie Barrierefreiheit und Teilhabe wirklich gelebt werden können.“

Die nächste SightCity findet statt vom 25. bis 27. April 2018 im Sheraton-Hotel
am Flughafen Frankfurt am Main.

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15. SightCity: In wenigen Tagen werden in Frankfurt die besten Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde vorgestellt

Vom 3. bis 5. Mai 2017 feiert die SightCity, Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel, ihr 15. Jubiläum. Über 120 Austeller und ein großes Vortragsprogramm informieren im Frankfurter Sheraton-Hotel über neue Hilfsmittel, Serviceangebote und medizinische Fortschritte. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Der Einkaufsbummel durch die Stadt, die tägliche Arbeit am PC oder die Bahnfahrt in den Urlaub: Solche Situationen können für sehbehinderte und blinde Menschen zur Herausforderung werden. Mit den passenden Hilfsmitteln lassen sich jedoch viele Barrieren im Alltag abbauen. „Auf der SightCity erleben unsere Besucher die gesamte Palette der technischen Entwicklungen und Hilfsangebote, die Sehbehinderte und Blinde sinnvoll unterstützen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe- Organisationsteams. „Dabei beschränken wir uns nicht auf Deutschland. Unsere Aussteller kommen aus ganz Europa, USA und Asien, über 20 Länder sind es insgesamt.“ Die SightCity findet bereits zum 15. Mal statt. Mobilitätshilfen wie der Blindenlangstock oder Hilfsmittel mit Sprachausgabe sind ebenso vertreten wie neue Generationen von Lupen und Bildschirmlesegeräten mit hochwertigen Kameras. Die Branche entwickelt auch zunehmend Erweiterungen für die Nutzung von Smartphone und Tablet. Darüber hinaus informieren Verbände über ihre Arbeit.

Aktiv teilhaben am gesellschaftlichen Leben

An allen drei Messetagen bietet das SightCity Forum Vorträge und Diskussionen zum Thema Low Vision. In diesem Jahr stellt das Forum als Schwerpunkt die Frage „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – was bringt die Zukunft?“. Menschen mit einer erworbenen Sehbehinderung oder Blindheit erzählen erstmals im „Patienten-Talk“, welche Auswirkungen die Erkrankung von dem Moment der Diagnose an auf ihr alltägliches Leben und ihre berufliche Laufbahn hatte und wo sie Unterstützung erhielten. Dieser Themenblock soll auch Fachleuten wichtige Informationen über die Bedürfnisse sehbehinderter und blinder Patienten geben. Täglich finden zudem Patientensymposien zu Forschung und Therapie von Augenerkrankungen statt. Das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke stellt unter anderem neue Wege bei der Wissensvermittlung vor, mit denen eine Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann.

Weitere Themen im Forum sind zum Beispiel die Nutzung von Smartphone und Co., Perspektiven bei Hörsehbehinderung sowie das seit 2016 in Bayern neu gestartete Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“. Erstmals liegt in Deutschland ein zwischen allen Partnern geklärtes und abgestimmtes Konzept für eine sechswöchige frühe Rehabilitation für akut erblindende Menschen im Erwerbsalter vor. Diese Rehabilitation sieht eine Verarbeitung der Behinderung, Erlernen von spezifischen Techniken in der Lebensbewältigung, den Austausch in einer Peer Group und die frühe Wiedereingliederung in die Arbeitswelt vor. Eine Kostenvereinbarung wird derzeit geklärt und abgestimmt.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich.

Fortbildung für medizinische Fachangestellte

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet darüber hinaus der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er schult medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken im Umgang mit sehbehinderten Patienten. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: Edith Frohn, ACTO e. V., E-Mail: frohn@acto.de

Fühlbare Kunst und Kultur

Neben der Fachausstellung zeigt die SightCity, wie kulturelle Erlebnisse barrierefrei gestaltet werden können. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Am 3. und 4. Mai findet außerdem jeweils von 15 bis 17 Uhr der barrierefreie Stadtrundgang „Frankfurt begreifen“ statt. Die Führung kostet 14 Euro pro Person, die obligatorische Begleitperson zahlt sechs Euro. Tickets sind in der Tourist Information Römer und Hauptbahnhof, telefonisch sowie online erhältlich. Mehr Informationen und Buchung unter Telefon: 069 21238800, E-Mail: barrierefrei@infofrankfurt.de oder www.frankfurttourismus. de/barrierefrei.

Telefon-Hotline

Die SightCity bietet auch eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen rund um das Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 3. bis 5. Mai sowie vom 8. bis 12. Mai jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Wegweiser auf der Messe

Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Es bietet mit Bodenindikatoren aus Kunststoff (Desmopan®) kontrastreiche Farben und dreidimensionale Markierungen. Mehr Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de. Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

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Aktiv barrierefrei: Vortragsprogramm SightCity Forum zeigt die Vielfalt des Themas Low Vision

Wie kann die Teilhabe sehbehinderter und blinder Menschen im Beruf und persönlichen Alltag gemeinsam gestaltet werden? Und was bringt die Zukunft? Diesen Fragen widmet sich das diesjährige SightCity Forum, das vom 3. bis 5. Mai 2017 auf der SightCity, Europas größter Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel, stattfindet. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Mehr als 120 Aussteller aus über 20 Ländern stellen auf der SightCity neue Produktentwicklungen und Angebote für sehbehinderte und blinde Menschen vor. Experten aus Medizin, Optik und Reha, Hersteller und Betroffene können sich außerdem an allen drei Messetagen im SightCity Forum über neue Entwicklungen im Bereich Low Vision informieren und austauschen. Täglich finden Patientensymposien statt, in denen Therapie und Forschung zu Erkrankungen wie Trockenem Auge, Glaukom und der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) im Fokus stehen. Den speziellen Herausforderungen und Perspektiven bei einer Hörsehbehinderung widmen sich mehrere Vorträge am Mittwochnachmittag.

Im „Patienten-Talk“ am Donnerstag berichten Menschen mit einer erworbenen Sehbehinderung oder Blindheit, welche Auswirkungen die Erkrankung von dem Moment der Diagnose an auf ihr alltägliches Leben und ihre berufliche Laufbahn hatte und wo sie Unterstützung erhielten. Weitere Themen sind unter anderem Schlaf-Wach-Probleme bei völliger Erblindung, Zelltherapie der Netzhaut mit iPS-Stammzellen sowie Präventionsprogramme für gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen und eine frühe augenheilkundliche Reha. Erstmals liegt ein zwischen allen Partnern geklärtes und abgestimmtes Konzept für eine sechswöchige frühe Rehabilitation für akut erblindende Menschen im Erwerbsalter in Deutschland vor. Diese Rehabilitation sieht eine Verarbeitung der Behinderung, Erlernen von spezifischen Techniken in der Lebensbewältigung, den Austausch in einer Peer Group und die frühe Wiedereingliederung in die Arbeitswelt vor. Eine Kostenvereinbarung wird derzeit geklärt und abgestimmt.

Neue Wege in den Arbeitsmarkt

Das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke setzt sich für die Integration sehbehinderter und blinder Menschen in den Arbeitsmarkt ein. Im SightCity Forum informieren Referenten am Mittwoch und Freitag unter anderem über neue Wege bei der Wissensvermittlung. Vorgestellt werden zum Beispiel ein Projekt zur Inklusion von sehgeschädigten Schülern und Auszubildenden durch gezielte Sportangebote, ein Kompensationstraining bei halbseitigem Gesichtsfeldausfall und der Beruf „Medizinische Tastuntersucherin“, eine Brustkrebsfrüherkennung durch sehbehinderte und blinde Frauen.

Die Chancen der digitalen Welt

Die aktive barrierefreie Teilhabe ist der Schwerpunkt des Forums, und bei diesem Thema dürfen die Möglichkeiten der digitalen Entwicklungen nicht fehlen. Gerade mit Smartphone und Co. können Sehbehinderte und Blinde heute ihren Alltag in vielen Situationen selbst barrierefreier gestalten. Mehrere Vorträge zeigen, wie die Geräte am besten genutzt werden und welche Neuheiten es gibt. Ein kontroverses Thema sind die Maschinen-Menschen (Cyborgs), in deren Körper technische Geräte integriert werden. Ein Vortrag widmet sich der Frage: „Wollen Sehbehinderte wirklich die ersten Maschinen-Menschen sein?“. Die Besucher können zum Thema Barrierefreiheit außerdem auch selbst aktiv werden. Am Donnerstagnachmittag sind die Tanzschuhe gefragt. Ein Workshop lädt ein zum Square Dance und zeigt, wie Tanzen barrierefrei möglich ist.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Die Boll-Stiftung mit Sitz in Kerpen unterstützt soziale Projekte und Einrichtungen insbesondere im regionalen Raum sowie Wissenschaft und Forschung in den Bereichen der Technischen Wissenschaften, der Wirtschafts-, Gesellschafts-, Bio- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin- und Gesundheitsforschung.

Für die inhaltliche Gestaltung des SightCity Forums sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich.

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15. SightCity in Frankfurt: Hilfsmittel für Alltag, Schule und Beruf

Vom 3. bis 5. Mai 2017 feiert die SightCity, Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel, ihr 15. Jubiläum. Über 120 Austeller und ein großes Vortragsprogramm informieren im Frankfurter Sheraton-Hotel über neue Hilfsmittel, Serviceangebote und medizinische Fortschritte. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Der Einkaufsbummel durch die Stadt, die tägliche Arbeit am PC oder die Bahnfahrt in den Urlaub: Solche Situationen können für sehbehinderte und blinde Menschen zur Herausforderung werden. Mit den passenden Hilfsmitteln lassen sich jedoch viele Barrieren im Alltag abbauen. „Auf der SightCity erleben unsere Besucher die gesamte Palette der technischen Entwicklungen und Hilfsangebote, die Sehbehinderte und Blinde sinnvoll unterstützen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe- Organisationsteams. „Dabei beschränken wir uns nicht auf Deutschland. Unsere Aussteller kommen aus ganz Europa, USA und Asien, über 20 Länder sind es insgesamt.“ Die SightCity findet bereits zum 15. Mal statt. Mobilitätshilfen wie der Blindenlangstock oder Hilfsmittel mit Sprachausgabe sind ebenso vertreten wie neue Generationen von Lupen und Bildschirmlesegeräten mit hochwertigen Kameras. Die Branche entwickelt auch zunehmend Erweiterungen für die Nutzung von Smartphone und Tablet. Darüber hinaus informieren Verbände über ihre Arbeit.

Aktiv teilhaben am gesellschaftlichen Leben

An allen drei Messetagen bietet das SightCity Forum Vorträge und Diskussionen zum Thema Low Vision. In diesem Jahr stellt das Forum als Schwerpunkt die Frage „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – was bringt die Zukunft?“. Menschen mit einer erworbenen Sehbehinderung oder Blindheit erzählen erstmals im „Patienten-Talk“, welche Auswirkungen die Erkrankung von dem Moment der Diagnose an auf ihr alltägliches Leben und ihre berufliche Laufbahn hatte und wo sie Unterstützung erhielten. Dieser Themenblock soll auch Fachleuten wichtige Informationen über die Bedürfnisse sehbehinderter und blinder Patienten geben. Täglich finden zudem Patientensymposien zu Forschung und Therapie von Augenerkrankungen statt. Das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke stellt unter anderem neue Wege bei der Wissensvermittlung vor, mit denen eine Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann. Weitere Themen im Forum sind zum Beispiel die Nutzung von Smartphone und Co., Perspektiven bei Hörsehbehinderung sowie gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen und eine früh einsetzende augenheilkundliche Reha.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich.

Fortbildung für medizinische Fachangestellte

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet der Workshop „Die Praxis als< Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er richtet sich an medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken, die im Umgang mit sehbehinderten Menschen geschult werden möchten. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: Edith Frohn, ACTO e. V., E-Mail: frohn@acto.de

Fühlbare Kunst und Kultur

Neben der Fachausstellung zeigt die SightCity, wie kulturelle Erlebnisse barrierefrei gestaltet werden können. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Exponate aus dem Atelier des sehbehinderten Malers und Bildhauers Stephan Kurt Müller sowie Kunstwerke von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Am 3. und 4. Mai findet außerdem jeweils von 15 bis 17 Uhr der barrierefreie Stadtrundgang „Frankfurt begreifen“ statt. Die Führung kostet 14 Euro pro Person, die obligatorische Begleitperson zahlt sechs Euro. Tickets sind in der Tourist Information Römer und Hauptbahnhof, telefonisch sowie online erhältlich. Mehr Informationen und Buchung unter Telefon: 069 21238800, E-Mail: barrierefrei@infofrankfurt.de oder www.frankfurttourismus. de/barrierefrei

Telefon-Hotline

Die SightCity bietet auch eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen rund um das Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 3. bis 5. Mai sowie vom 8. bis 12. Mai jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Wegweiser auf der Messe

Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Es bietet mit Bodenindikatoren aus Kunststoff (Desmopan® von Bayer MaterialScience AG) kontrastreiche Farben und< dreidimensionale Markierungen. Mehr Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

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Hilfsmitteltrends aus Europa, USA und Asien:
Fachmesse SightCity feiert ihr 15. Jubiläum

Vom 3. bis 5. Mai 2017 findet in Frankfurt Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel statt: die SightCity. Als internationaler Treffpunkt der Branche bietet die Messe einen umfassenden Überblick über neue technische Hilfsmittel und Dienstleistungen für Sehbehinderte und Blinde. Neben der Ausstellung informiert ein großes Vortragsprogramm zu aktuellen Themen aus Medizin, Optik und Rehabilitation.

Bereits zum 15. Mal zeigt die SightCity, wie Hilfsmittel sehbehinderte und blinde Menschen in Alltag, Schule und Beruf unterstützen können. Das Organisationsteam der Messe, ein Zusammenschluss der größten deutschen Hilfsmittelanbieter, erwartet über 120 nationale und internationale Aussteller und mehr als 4.000 Besucher. „Auf der SightCity können sich Experten zum Thema Sehbehinderung – Hersteller, Mediziner, Optiker und Berater – direkt mit Betroffenen und Angehörigen austauschen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Die Besucher haben die Möglichkeit, Hilfsmitteltechnik und Serviceangebote aus mehr als 20 Ländern kennenzulernen und zu testen.“ Das Angebot der Aussteller reicht von Mobilitätshilfen, Lupen, Bildschirmlesegeräten und Haushaltshilfen bis hin zu Erweiterungen für die Nutzung von Smartphone und Tablet. Auch viele Verbände stellen ihre Arbeit vor.

Aktiv teilhaben am gesellschaftlichen Leben

An allen drei Messetagen bietet das SightCity Forum Vorträge und Diskussionen zum Thema Low Vision. In diesem Jahr stellt das Forum als Schwerpunkt die Frage „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – was bringt die Zukunft?“. Menschen mit einer erworbenen Sehbehinderung oder Blindheit erzählen erstmals im „Patienten-Talk“, welche Auswirkungen die Erkrankung von dem Moment der Diagnose an auf ihr alltägliches Leben und ihre berufliche Laufbahn hatte und wo sie Unterstützung erhielten. Dieser Themenblock soll auch Fachleuten wichtige Informationen über die Bedürfnisse sehbehinderter und blinder Patienten geben. Täglich finden zudem Patientensymposien zu Forschung und Therapie von Augenerkrankungen statt. Das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke stellt unter anderem neue Wege bei der Wissensvermittlung vor, mit denen eine Integration in den Arbeitsmarkt gelingen kann. Weitere Themen im Forum sind zum Beispiel die Nutzung von Smartphone und Co., Perspektiven bei Hörsehbehinderung sowie gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen und eine früh einsetzende augenheilkundliche Reha.

Ein kontroverses Thema sind die Maschinen-Menschen (Cyborgs), in deren Körper technische Geräte integriert werden. Ein Vortrag widmet sich der Frage: „Wollen Sehbehinderte wirklich die ersten Maschinen-Menschen sein?“.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich.

Fortbildung für medizinische Fachangestellte

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er richtet sich an medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken, die im Umgang mit sehbehinderten Menschen geschult werden möchten. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: Edith Frohn, ACTO e. V., E-Mail: frohn@acto.de

Wegweiser auf der Messe

Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Es bietet mit Bodenindikatoren aus Kunststoff (Desmopan® von Bayer MaterialScience AG) kontrastreiche Farben und dreidimensionale Markierungen. Mehr Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

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    Veranstaltungsort: Sheraton Frankfurt Airport Hotel, Hugo-Eckener-Ring 15, 60549 Frankfurt a.M.
    Kontakt: SightCity Frankfurt GmbH c/o Metec AG, Hasenbergstrasse 31, D-70178 Stuttgart
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