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27. bis 29. Mai 2020
27. Mai 2020: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
28. Mai 2020: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
29. Mai 2020: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Kap Europa Frankfurt am Main

Pressemeldungen


Hilfsmittelmesse SightCity: Mit moderner Technik Barrieren überwinden

Wie lässt sich der Alltag meistern, wenn das Augenlicht dazu nicht mehr nutzbar ist? Die SightCity zeigt jedes Jahr in einer großen Ausstellung, wie technische Hilfsmittel und gute Beratungsangebote dies möglich machen können. Mehr als 4.000 Besucher kamen vom 8. bis 10. Mai zur weltgrößten Hilfsmittelmesse für Sehbehinderte und Blinde nach Frankfurt.

Blindenführhündin Fini und André Radtke sind seit acht Jahren ein eingespieltes Team. Dass sie zusammengefunden haben, verdanken sie einem Zufall. Erst durch einen Besuch der SightCity erfuhr Radtke, dass er auch mit starker Tierhaarallergie einen Blindenführhund haben kann. Die Lösung ist der Labradoodle, eine Kreuzung des nicht haarenden Pudel mit dem arbeitswilligen Labrador. Die Begegnung mit Finis Halbschwester auf der SightCity war für Radtke der Startschuss für ein selbstständigeres Leben dank Blindenführhund.

Seit 16 Jahren informiert die SightCity in Frankfurt rund um die Themen Sehbehinderung und Hilfsmittel. Denn welche Möglichkeiten sehbehinderte und blinde Menschen heute haben, um mobil und unabhängig zu sein, ist Betroffenen nicht immer auch bekannt. Drei Tage lang brachte die SightCity wieder namhafte Mediziner und Low-Vision-Experten, Hersteller und Betroffene aus mehr als 20 Ländern zusammen. Über 130 Aussteller aus Europa, den USA und Asien präsentierten ihre technischen Entwicklungen und Dienstleistungen. Auch Verbände, Ausbildungsanbieter und Reiseunternehmen stellten sich vor.

Einfacheres Arbeiten, sicher mobil sein

Intelligente Brillen, hochauflösende Kameras, Lupen und Bildschirmlesegeräte helfen in Alltag, Schule und Beruf, die fehlende Sehstärke auszugleichen. Spezielle Software ermöglicht blinden Menschen ein wettbewerbsfähiges Arbeiten, indem sie Arbeitsvorgänge vereinfacht und beschleunigt. Auch Smartphones und Tablet-PCs bieten für Sehbehinderte und Blinde heute eine Vielzahl an Funktionen wie Vergrößerung, Navigation, Texterkennung und Sprachausgabe. Viele Hersteller kombinieren diese Geräte mittlerweile mit der eigenen Soft- und Hardware. Tablets werden mit zusätzlichen Low-Vision-Funktionen ausgestattet und bekommen moderne faltbare Halterungen, teilweise mit Anschluss an eine externe Kamera für noch besseres Arbeiten. So entstehen besonders bedienungsfreundliche Produkte, die auch unterwegs problemlos nutzbar sind.

Darüber hinaus arbeitet die Branche vor allem daran, die Mobilität von Betroffenen zu verbessern. Neben dem Langstock helfen Ultraschall- und Infrarotsensoren dabei, sich zu orientieren und Ziele zu erreichen. Sie kommen zum Beispiel als Handgerät zum Einsatz, das Distanzen ermittelt und bewegte Objekte erkennt, oder als Gürtel, der Wege und Richtungen per Vibration fühlbar macht. Produkte mit taktilen Hinweisen und Sprachausgabe helfen auch besonders im Haushalt und beim Einkauf. Sprechende Küchenwaagen, Schablonen für flache Kochfelder oder Barcode-Scanner, die detaillierte Informationen zu Produkten liefern, sorgen dafür, dass alltägliche Handgriffe leichter fallen.

Vorträge rund um Low Vision

Unter dem Schwerpunkt „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“ wurden im SightCity Forum an allen Messetagen aktuelle Fragen und Entwicklungen im Low-Vision-Bereich diskutiert. Das Vortragsprogramm bot Patientensymposien zu verschiedenen Krankheitsbildern und neuesten Erkenntnissen aus Therapie und Forschung, etwa bei genetischen Erkrankungen oder der elektrischen Stimulation von Netzhaut-Nervenzellen. Im Patienten-Talk berichteten Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II. Einen großen Schwerpunkt bildete das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke. Die Besucher konnten mit Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung sprechen. Weitere Themen waren unter anderem Hör-Sehbehinderung und Taubblindheit, neue Chancen durch künstliche Intelligenz und der Umgang mit Smartphone und PC. Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über die Techniker Krankenkasse als Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Mit Kunst vom Messetrubel entspannen

Für eine kleine Auszeit von der Ausstellung und den Fachvorträgen sorgte die „Kunstmeile“ der SightCity. Hier wurden Kunstwerke für die Besucher fühlbar gemacht. Die blinde Künstlerin Monika Häusler stellte Tiermodelle aus Cernit aus, und die Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover präsentierte Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen. Künstler, die ihre Werke auf der Messe ausstellen möchten, können sich jetzt schon an das Organisationsteam wenden unter der E-Mail: info@sightcity.net.

Neuer Standort ab 2020

„Die SightCity hat sich als Treffpunkt für Low-Vision-Experten und Betroffene aus der ganzen Welt fest etabliert“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Ab dem nächsten Jahr werden wir mit einem neuen Standort optimale Bedingungen für diese so wichtigen Begegnungen schaffen. Die SightCity findet dann im Kap Europa statt, nur eine U-Bahn-Station vom Hauptbahnhof entfernt.“

Die nächste SightCity öffnet vom 27. bis 29. Mai 2020 ihre Türen. Neuer Veranstaltungsort ist das Kap Europa, das Kongresshaus der Messe Frankfurt, Osloer Straße 5, 60327 Frankfurt am Main.

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Der Countdown für die SightCity läuft: Größte Hilfsmittelmesse der Welt für Sehbehinderte und Blinde eröffnet bald in Frankfurt

Vom 8. bis 10. Mai zeigt die SightCity in Frankfurt, wie Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Menschen heute gelebt werden kann. Hilfsmitteltrends aus über 20 Ländern erwarten die Besucher. Mehr als 130 Aussteller und ein Vortragsprogramm informieren auf der weltweit größten Fachmesse ihrer Art über neue Technik, Hilfsangebote und medizinische Fortschritte. Der Eintritt ist frei.

Mobil sein, selbstständig Dinge erledigen, mit anderen Menschen kommunizieren – moderne Technik unterstützt Sehbehinderte und Blinde in zahlreichen Situationen. Und immer wieder entstehen neue Ideen, die den Alltag barrierefreier machen. So bringt zum Beispiel eine neue App („Facing Emotions“) jetzt sogar Emotionen der Mitmenschen direkt auf das Smartphone. Über die Kamera werden Gesichtsausdrücke erkannt und in Töne umgewandelt. „Mit einer Vielzahl solcher praktischer Funktionen haben Smartphones und Tablets die Hilfsmittelbranche in den letzten Jahren wirklich bereichert und spielen auch auf der SightCity eine große Rolle“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Außerdem zeigen Aussteller aus ganz Europa, den USA und Asien ihre Innovationen und bewährten Hilfsmittel für Alltag, Schule und Beruf – vom Langstock bis zu sprechenden Küchengeräten.“

Die SightCity findet bereits zum 17. Mal statt. An drei Messetagen können die Besucher auf 4.500 Quadratmetern verschiedene Hilfsmittel testen und Beratungsangebote kennenlernen. Auch viele Verbände, Ausbildungsanbieter und Reiseunternehmen sind unter den Ausstellern.

Vorträge zu Medizin, Reha und Teilhabe

Täglich bietet das SightCity Forum mit einem umfassenden Vortrags- und Weiterbildungsprogramm Einblicke in den Stand von Medizin und Rehabilitation. Wie können diese Bereiche Betroffene am besten unterstützen und optimal zusammenarbeiten? Unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“ gehen Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision diesen Fragen nach. Neben Patientensymposien zu Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und Glaukom informieren Vorträge unter anderem über genetische Erkrankungen und Schlafstörungen von blinden und sehbehinderten Menschen. Im Patienten-Talk berichten Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II. Bei einer Plenumsdiskussion und Vorträgen des Netzwerks „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke können Besucher mit Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung sprechen.

Im Sommer 2018 ging die erste „Medizinisch Berufliche Orientierte Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen“ (MBOR) mit einer Pilotphase an den Start. Sie bietet erstmals für Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige Reha. Die drei in Deutschland tätigen Rehabilitationseinrichtungen in Masserberg, Höchenschwand und Hürth stellen im SightCity Forum ihre Arbeit vor. Weitere Themen sind unter anderem Hör-Sehbehinderung und Taubblindheit, Hilfen für ein barrierefreies Zuhause und der Umgang mit Touchscreens und PC. Die Teilhabe an Sportarten steht ebenfalls im Mittelpunkt, zum Beispiel im Luftgewehr-Schießsport für Blinde oder beim Besuch eines Fußballspiels mit Blindenreportage durch Stadionkommentatoren.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über die Techniker Krankenkasse als Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Kunst fühlen

Neben der Fachausstellung macht die SightCity auch Kunst barrierefrei erlebbar. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Tiermodelle aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover.

Telefon-Hotline

Die SightCity bietet außerdem eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen zum Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 6. bis 10. Mai sowie vom 13. bis 14. Mai, jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Wegweiser auf der Messe

Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de
Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

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SightCity Forum: Fachwissen rund um Low Vision

Was macht die Bereiche Medizin, Rehabilitation und Teilhabe für sehbehinderte und blinde Menschen heute aus? Darüber informiert vom 8. bis 10. Mai ein vielseitiges Vortragsprogramm auf der SightCity, der größten Hilfsmittelmesse der Welt für Sehbehinderte und Blinde. Drei Tage bietet das SightCity Forum Vorträge, Diskussionen und Weiterbildungen. Der Eintritt zu Messe und Forum ist frei.

Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert die 17. SightCity auf insgesamt 4.500 Quadratmatern die besten Ideen, die die Hilfsmittelbranche weltweit für sehbehinderte und blinde Menschen entwickelt. Mehr als 130 Aussteller sind vor Ort. Und das SightCity Forum zeigt in zahlreichen Vorträgen und Podiumsdiskussionen, welche Themen und Trends den Bereich Low Vision derzeit bewegen. „Mit vielen namhaften Referenten hält das SightCity Forum erneut ein spannendes Programm sowohl für Fachleute als auch für Betroffene bereit. Es ist damit seit vielen Jahren die perfekte Ergänzung zu unserer Hilfsmittelausstellung“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. In diesem Jahr lautet der Schwerpunkt des SightCity Forums „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“.

Wo stehen Therapie und Forschung

Mehrere Patientensymposien informieren über Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom, über die Limbus-Stammzell-Transplantation bei Erblindung der Hornhaut und über die Wiederherstellung und den Erhalt des Sehvermögens durch elektrische Stimulation von Netzhaut-Nervenzellen bei erblichen Netzhauterkrankungen. Im Sommer 2018 ging die erste „Medizinisch Berufliche Orientierte Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen“ (MBOR) mit einer Pilotphase an den Start. Sie bietet erstmals für Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige Reha. Die drei in Deutschland tätigen Rehabilitationseinrichtungen in Masserberg, Höchenschwand und Hürth stellen im SightCity Forum am Mittwoch ihre Arbeit vor. Am Donnerstag berichten in einem Patienten-Talk Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II und es gibt einen Vortrag, der das Thema „Sehbeeinträchtigung oder Demenz?“ beleuchtet. Am Freitag widmet sich ein großer Themenblock genetischen Erkrankungen und den Möglichkeiten der Gentherapie bei erblichen Netzhauterkrankungen.

Berufliche Teilhabe

In einer Plenumsdiskussion und mehreren Vorträgen stellt das Netzwerk „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke am Mittwoch und am Freitag neue Wege vor, wie die Integration in den Arbeitsmarkt für Sehbehinderte und Blinde gelingen kann. Die Besucher können mit Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung diskutieren. Am Donnerstag gibt es einen Themenblock zu der Frage, wie Menschen mit einer Hör-Sehbehinderung oder Taub-Blindheit an der Arbeitswelt teilhaben können und welchen Herausforderungen sie sich im Alltag stellen müssen. Und am Freitag betrachtet das Unternehmens-Netzwerk Inklusion die Rolle des Arbeitgebers im Prozess der beruflichen Integration.

Neben Vorträgen über ein barrierefreies Zuhause und den Umgang mit Smartphone und PC werden am Mittwoch die besonderen Chancen aufgezeigt, die künstliche Intelligenz heute für Alltagsaufgaben und die soziale Interaktion bietet. Die Teilhabe an Sportarten steht am Donnerstag im Mittelpunkt: Die Deutsche Meisterin Katharina Wersig stellt den Luftgewehr-Schießsport für Blinde vor. Außerdem zeigen Stadionkommentatoren, wie Blindenreportage im Profifußball funktionieren kann. Am Mittwoch wird darüber hinaus eine Inklusionsschule für Blinde, Sehbehinderte und Sehende in Jordanien vorgestellt.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Erster Fachtag für interdisziplinäres Zusammentreffen

Am 10. Mai findet von 11 Uhr bis 18 Uhr ein interdisziplinärer Fachtag zu den Themen „Medizin, Rehabilitation und Bildung für Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit“ statt. Angesprochen und eingeladen sind die Fachdisziplinen, die sich mit ihrer Profession zu diesen Themen einbringen können. Die in Diskussionen als Kontroversen erarbeiteten Themen sollen relevant und praxisorientiert den Ausgangspunkt für einen weiteren Fachtag 2020 und dann den ersten Fachkongress „Sehbehinderung und Blindheit in der Gesellschaft“ in 2021 formulieren. Finanziell unterstützt wird der Fachtag von der „Paul und Charlotte Kniese-Stiftung“. Weitere Infos erhalten Interessierte per E-Mail an: info@acto.de

Weiterbildung für Pflegefachkräfte bayerischer Pflegeeinrichtungen

Am 9. Mai findet zum zweiten Mal der „Fachtag für qualifizierte Sehbeauftragte“ aus bayerischen Pflegeeinrichtungen statt. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr „Sehbeeinträchtigung und/oder Demenz“. Gefördert wird er von den beteiligten bayerischen Pflegekassen AOK Bayern, BKK Landesverband Bayern, IKK classic, KKH Kaufmännische Krankenkasse, KNAPPSCHAFT und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG als Landwirtschaftliche Pflegekasse. Das Blindeninstitut Würzburg führt das von den Pflegekassen Bayerns finanzierte Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Zum Fachtag eingeladen sind qualifizierte Mitarbeiter der Einrichtungen, die am Programm bislang teilgenommen haben. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen.

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SightCity in Frankfurt: Die größte Hilfsmittelmesse der Welt für Sehbehinderte und Blinde

Vom 8. bis 10. Mai zeigt die SightCity in Frankfurt, wie Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Menschen heute gelebt werden kann. Hilfsmitteltrends aus über 20 Ländern erwarten die Besucher. Mehr als 120 Aussteller und ein Vortragsprogramm informieren auf der weltweit größten Fachmesse ihrer Art über neue Technik, Hilfsangebote und medizinische Fortschritte. Der Eintritt ist frei.

Mobil sein, selbstständig Dinge erledigen, mit anderen Menschen kommunizieren – moderne Technik unterstützt Sehbehinderte und Blinde in zahlreichen Situationen. Und immer wieder entstehen neue Ideen, die den Alltag barrierefreier machen. So bringt zum Beispiel eine neue App („Facing Emotions“) jetzt sogar Emotionen der Mitmenschen direkt auf das Smartphone. Über die Kamera werden Gesichtsausdrücke erkannt und in Töne umgewandelt. „Mit einer Vielzahl solcher praktischer Funktionen haben Smartphones und Tablets die Hilfsmittelbranche in den letzten Jahren wirklich bereichert und spielen auch auf der SightCity eine große Rolle“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Außerdem zeigen Aussteller aus ganz Europa, den USA und Asien ihre Innovationen und bewährten Hilfsmittel für Alltag, Schule und Beruf – vom Langstock bis zu sprechenden Küchengeräten.“

Die SightCity findet bereits zum 17. Mal statt. An drei Messetagen können die Besucher auf 4.500 Quadratmetern verschiedene Hilfsmittel testen und Beratungsangebote kennenlernen. Auch viele Verbände, Ausbildungsanbieter und Reiseunternehmen sind unter den Ausstellern.

Vorträge zu Medizin, Reha und Teilhabe

Täglich bietet das SightCity Forum mit einem umfassenden Vortrags- und Weiterbildungsprogramm Einblicke in den Stand von Medizin und Rehabilitation. Wie können diese Bereiche Betroffene am besten unterstützen und optimal zusammenarbeiten? Unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“ gehen Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision diesen Fragen nach. Neben Patientensymposien zu Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und Glaukom informieren Vorträge unter anderem über genetische Erkrankungen und Schlafstörungen von blinden und sehbehinderten Menschen. Im Patienten-Talk berichten Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II. Bei einer Plenumsdiskussion und Vorträgen des Netzwerks „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke können Besucher mit Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung sprechen.

Im Sommer 2018 ging die erste „Medizinisch Berufliche Orientierte Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen“ (MBOR) mit einer Pilotphase an den Start. Sie bietet erstmals für Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige Reha. Die drei in Deutschland tätigen Rehabilitationseinrichtungen in Masserberg, Höchenschwand und Hürth stellen im SightCity Forum ihre Arbeit vor. Weitere Themen sind unter anderem Hör-Sehbehinderung und Taubblindheit, Hilfen für ein barrierefreies Zuhause und der Umgang mit Touchscreens und PC. Die Teilhabe an Sportarten steht ebenfalls im Mittelpunkt, zum Beispiel im Luftgewehr-Schießsport für Blinde oder beim Besuch eines Fußballspiels mit Blindenreportage durch Stadionkommentatoren.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Kunst fühlen

Neben der Fachausstellung macht die SightCity auch Kunst barrierefrei erlebbar. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Tiermodelle aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover.

Telefon-Hotline

Die SightCity bietet außerdem eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen zum Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 6. bis 10. Mai sowie vom 13. bis 14. Mai, jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Wegweiser auf der Messe

Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de. Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

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17. SightCity: Hilfsmitteltrends aus mehr als 20 Ländern

Vom 8. bis 10. Mai 2019 wird Frankfurt wieder zur SightCity: Zum 17. Mal öffnet im Sheraton-Hotel die weltweit größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel ihre Türen. Mit über 110 Ausstellern, einem großen Vortragsprogramm und vielen Serviceangeboten zeigt die SightCity, welche neuen Highlights und bewährten Klassiker die Branche 2019 bereithält.

An drei Messetagen können die Besucher auf 4.500 Quadratmetern verschiedene Hilfsmittel testen, sich über medizinische Fortschritte informieren und eine Vielzahl an Beratungsangeboten kennenlernen. „Es werden Trends aus ganz Europa, den USA und Asien zu sehen sein. Mehr als 20 Länder sind unter den Ausstellern vertreten“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Die SightCity bietet so für Betroffene und Fachleute einen idealen Überblick, was sich aktuell im Bereich Low Vision tut –nicht nur in der Produktentwicklung, sondern zu allen Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit.“ Die Aussteller präsentieren unter anderem Mobilitätshilfen und Spezialbrillen sowie praktische Alltagshelfer für Haushalt, Schule und Beruf. Außerdem gibt es immer mehr Erweiterungen für die Nutzung von Smartphone und Tablet. Auch Verbände, Ausbildungsanbieter und Reiseunternehmen sind vor Ort.

Vorträge zu Medizin, Reha und Teilhabe

Täglich bietet das SightCity Forum mit einem umfassenden Vortrags- und Weiterbildungsprogramm Einblicke in den Stand von Medizin und Rehabilitation. Wie können diese Bereiche Betroffene am besten unterstützen und optimal zusammenarbeiten? Unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe“ gehen Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision diesen Fragen nach. Neben Patientensymposien zu Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und Glaukom informieren Vorträge über genetische Erkrankungen, elektrische Stimulation von Netzhaut-Nervenzellen bei erblichen Netzhauterkrankungen, die Limbus-Stammzell-Transplantation sowie Schlafstörungen von blinden und sehbehinderten Menschen. In einem Patienten-Talk berichten Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Netzhautprothese Argus II.

Bei einer Plenumsdiskussion und Vorträgen des Netzwerks „Berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke können die Besucher mit fachkundigen Vertretern aus Reha, Medizin, Selbsthilfe und weiteren Bereichen über aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung sprechen. Im Sommer 2018 ging die erste „Medizinisch Berufliche Orientierte Rehabilitation für sehbehinderte/blinde Menschen“ (MBOR) mit einer Pilotphase an den Start. Sie bietet erstmals für Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige Reha. Die drei in Deutschland tätigen Rehabilitationseinrichtungen in Masserberg, Höchenschwand und Hürth stellen im SightCity Forum ihre Arbeit vor. Weitere Themen sind unter anderem Hör-Sehbehinderung und Taubblindheit, Hilfen für ein barrierefreies Zuhause und der Umgang mit Touchscreens und PC. Die Teilhabe an Sportarten steht ebenfalls im Mittelpunkt, zum Beispiel im Luftgewehr-Schießsport für Blinde oder beim Besuch eines Fußballspiels mit Blindenreportage durch Stadionkommentatoren.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Erster Fachtag für interdisziplinäres Zusammentreffen

Am 10. Mai findet von 11 Uhr bis 18 Uhr ein interdisziplinärer Fachtag zu den Themen „Medizin, Rehabilitation, Teilhabe und Bildung“ statt. Angesprochen und eingeladen sind die Fachdisziplinen, die sich mit ihrer Profession zu diesen Themen einbringen können. Finanziell unterstützt wird der Fachtag von der „Paul und Charlotte Kniese-Stiftung“. Weitere Informationen auf www.acto.de

Weiterbildung für Pflegefachkräfte bayerischer Pflegeeinrichtungen

Am 9. Mai findet zum zweiten Mal der „Fachtag für qualifizierte Sehbeauftragte“ aus bayerischen Pflegeeinrichtungen statt. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr „Sehbeeinträchtigung und/oder Demenz“. Gefördert wird er von den beteiligten bayerischen Pflegekassen AOK Bayern, BKK Landesverband Bayern, IKK classic, KKH Kaufmännische Krankenkasse, KNAPPSCHAFT und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG als Landwirtschaftliche Pflegekasse. Das Blindeninstitut Würzburg führt das von den Pflegekassen Bayerns finanzierte Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Zum Fachtag eingeladen sind qualifizierte Mitarbeiter der Einrichtungen, die am Programm bislang teilgenommen haben. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen.

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    Veranstaltungsort: Kap Europa Frankfurt, Osloer Str. 5, D-60327 Frankfurt am Main
    Kontakt: SightCity Frankfurt GmbH c/o Metec AG, Hasenbergstrasse 31, D-70178 Stuttgart
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