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8. bis 10. Mai 2019
08. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
09. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
10. Mai 2019: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sheraton Frankfurt Airport Hotel

Pressemeldungen


Hilfsmittelmesse SightCity: Wie Technik hilft, wenn das Augenlicht nachlässt

Intelligente Brillen, High-Tech-Kameras und komplexe Apps: Moderne Technik macht es Blinden und Sehbehinderten zunehmend einfacher, sich in Alltag, Schule und Beruf zu bewegen. Davon konnten sich die rund 4.000 Besucher der 16. SightCity überzeugen. Vom 25. bis 27. April 2018 präsentierte Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel in Frankfurt die besten Alltagshelfer und Serviceangebote für mehr Barrierefreiheit.

Einige Hilfsmittel, die auf der SightCity in diesem Jahr zu sehen waren, sind kleiner als ein Finger. Für sehbehinderte und blinde Menschen bedeuten sie jedoch eine große Verbesserung ihrer Lebensqualität. Mehr als 130 Aussteller aus über 20 Ländern stellten im Frankfurter Sheraton-Hotel ihre Innovationen und bewährten Hilfsmittel vor. Neue Entwicklungen gibt es zum Beispiel im Bereich der elektronischen Brillen. Hier kann etwa eine kleine Kamera mit einem Magneten unauffällig an jede handelsübliche Brille befestigt werden. Die Kamera erkennt zuvor gespeicherte Personen und Gegenstände, liest gedruckte Texte und erfasst Farben und Geldscheine. Eine andere Brille bietet für Sehbehinderte mithilfe einer eingebauten HD-Kamera eine starke individuelle Vergrößerung an, die direkt vor den Augen des Benutzers erscheint – und das sowohl von nahen Gegenständen, als auch von weit entfernten Dingen. Der große Vorteil der intelligenten Brillen: Die Hände bleiben immer frei.

Sicher im Alltag unterwegs

Hilfsmittel sollen vor allem die Mobilität von sehbehinderten und blinden Menschen verbessern. Der klassische Blindenlangstock ist nach wie vor für viele ein unverzichtbarer Alltagbegleiter. Die Stöcke lassen sich entweder zusammenfalten oder als Teleskop zusammenfahren. Weitere Orientierungshilfen bieten zum Beispiel Ultraschallsensoren, die an Langstock, Schuh oder Oberkörper befestigt Hindernisse wahrnehmen und mittels Vibration oder Geräusch warnen. Einer der besten Mobilitätshelfer ist mittlerweile allerdings das Smartphone. Per Sprachausgabe und Navigationssoftware bringt es seinen Nutzer sicher zum Ziel. Daneben verfügen Smartphones und Tablet-PCs über weitere praktische Funktionen: Durch die eingebaute Kamera und die Texterkennungssoftware bieten sie Vorlesefunktionen und Vergrößerungsmöglichkeiten. Abfotografierte Gegenstände können mit der elektronischen Bildanalyse beschrieben werden. Und unterwegs sind viele nützliche Informationen, zum Beispiel zum Busfahrplan, direkt online abrufbar.

Für den Haushalt bietet der Markt viele praktische Helfer, die mit tastbaren Markierungen oder Sprachausgabe leicht zu bedienen sind, zum Beispiel Küchenwaagen, Fieberthermometer oder Füllstandanzeiger. In Schule und Büro unterstützen vor allem Bildschirmlesegeräte, elektronische Lupen, Vorlesesysteme und Kameras, die es in verschiedenen Größen gibt. Die verbesserte Technik erlaubt hier eine immer bessere Auflösung des bis zu 60-fach vergrößerten Bildes.

Vorträge zu Low Vision

Verbände, Ausbildungszentren und Reiseunternehmen stellten ebenfalls ihre Angebote vor. Das SightCity Forum bot darüber hinaus ein Vortragsprogramm zu dem Schwerpunkt „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“. Hier informierten die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke über Möglichkeiten der Weiterbildung und berufliche Chancen. Es fanden Symposien zu medizinischen Themen statt, zum Beispiel zu Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD), Gentherapien bei erblichen Netzhauterkrankungen oder Sehstörungen nach einem Schlaganfall. Außerdem wurde ein neues Konzept vorgestellt, das Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, eine sechswöchige medizinische Reha ermöglicht. Ein Vortrag zur richtigen Beleuchtung zeigte, wie nicht nur das Leuchtmittel, sondern auch die Position der Lampe das Sehen verbessern können. Weitere Themen waren unter anderem die augenärztliche Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen und die digitale Kommunikation. Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützte über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Kunst zum Anfassen

Auch die "Kunstmeile" der SightCity war in diesem Jahr wieder gut geschmückt mit Tiermodellen aus Cernit der blinden Künstlerin Monika Häusler sowie Projekten von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Künstler, die ihre Werke auf der Messe präsentieren möchten, können sich jetzt schon an das Organisationsteam wenden unter der E-Mail: info@sightcity.net

"Wir freuen uns, dass die Besucher der SightCity wieder viele Ideen bekommen haben, welche Hilfsmittel sie im Alltag am besten unterstützen", erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. "Auch international weckt die Messe jedes Jahr mehr Interesse – sowohl bei Ausstellern, als auch bei Besuchern. Mit diesem weltweiten Netzwerk aus Herstellern, Medizinern, Verbänden, Beratern und Betroffenen können wir uns ideal für mehr Barrierefreiheit stark machen."

Die nächste SightCity findet statt vom 8. bis 10. Mai 2019 im Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt am Main.

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In Kürze startet die 16. SightCity in Frankfurt: Hilfsmittel aus aller Welt für Sehbehinderte und Blinde

Vom 25. bis 27. April 2018 öffnet die SightCity wieder ihre Türen. Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel die besten Alltagshelfer und Serviceangebote aus mehr als 20 Ländern. An allen Messetagen gibt es außerdem ein umfangreiches Vortragsprogramm. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Ins Fußballstadion gehen, Sport machen, verreisen oder sich einfach schön schminken: Es sind ganz alltägliche Situationen, die für sehbehinderte und blinde Menschen oft eine große Hürde darstellen. Wie sie sich mit den richtigen Hilfsmitteln und Angeboten dennoch meistern lassen, zeigen die über 130 Aussteller der diesjährigen SightCity. „Für sehbehinderte und blinde Menschen geht es um weit mehr als nur mit dem bekannten Blindenlangstock von A nach B zu kommen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Wir freuen uns daher sehr, dass bei der SightCity auch immer viele neue Produktentwicklungen und Trends für Alltag, Schule und Beruf zu sehen sind.“ Auf insgesamt 4.500 Quadratmetern können die Besucher Neuheiten aus ganz Europa, den USA und Asien testen, zum Beispiel Spezialbrillen und Lupen, sprechende Haushaltsgeräte oder Erweiterungen für Smartphones und Tablet-PCs. Zudem informieren Verbände über ihre Arbeit.

Vorträge: Barrieren abbauen, Medizin verstehen

Unter dem Motto „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“ informieren im SightCity Forum Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision über aktuelle Entwicklungen. Mehrere Patientensymposien beleuchten den Stand von Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom. Die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke berichten über neue Möglichkeiten der Integration sehbehinderter und blinder Menschen in den Arbeitsmarkt. Am 26. April wird im Forum außerdem ein neues Konzept vorgestellt, das Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, sinnvoll unterstützen wird. Denn erstmals gibt es in Deutschland ein Konzept für eine sechswöchige medizinische Reha für sehbehinderte und blinde Menschen im Erwerbsalter. Im Sommer startet die achtmonatige Pilotphase mit 50 Patienten an den Standorten Düren, Köln und Hürth. Weitere Themen sind unter anderem die Verbesserung der augenärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen und Ideen für die Freizeitgestaltung. Clara Klug, Bronzemedaillengewinnerin der Paralympics, stellt den Para-Biathlon vor und Stadionkommentatoren informieren über Blindenreportage im Profifußball.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“.

Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Weiterbildungen für Pflegefachkräfte und medizinische Angestellte

Eine Besonderheit auf der SightCity ist der 1. Fachtag für Sehbeauftragte in Pflegeeinrichtungen zum Thema „Beleuchtung“ am 26. April. Das Blindeninstitut führt das von den Pflegekassen Bayerns finanzierte Präventionsprogram „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Leitungskräfte und Personal der stationären Pflege werden darin unterstützt, gutes Sehen zu fördern, Vorsorgemaßnahmen zu verankern und die Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Bewohner zu verbessern. Zum Fachtag eingeladen sind Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen, die am Präventionsprogramm bislang teilgenommen haben. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen.

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet außerdem am Mittwoch, 25. April der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er schult medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken im Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung und Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: ACTO e. V., E-Mail: chevalier@acto.de

Mit den Händen Kunst erleben

Für eine kurze Auszeit vom fachlichen Austausch sorgen weitere Programmpunkte.statt. Die Führung kostet 24 Euro pro Teilnehmer mit Begleitperson, inklusive Bustransfer vom Sheraton-Hotel in die Altstadt und zurück. Tickets sind in der Tourist Information Römer und Hauptbahnhof, telefonisch sowie online erhältlich. Mehr Informationen und Buchung unter Telefon: 069 21238800, E-Mail: barrierefrei@infofrankfurt.de oder www.frankfurt-tourismus.de/barrierefrei

Telefon-Hotline

Die SightCity bietet eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen zum Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 24. April bis 4. Mai, von 10 bis 16 Uhr erreichbar (außer am Wochenende und feiertags).

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Low Vision gemeinsam gestalten: SightCity Forum bietet Vorträge und Workshops rund um das Thema Sehbehinderung

Die SightCity, Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel, lädt vom 25. bis 27. April 2018 ins Frankfurter Sheraton-Hotel ein. Neben einer großen Ausstellung erwarten die Besucher vielseitige Vorträge und Weiterbildungsangebote. Das SightCity Forum informiert über aktuelle Entwicklungen in Medizin, Optik und Rehabilitation. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Mehr als 120 Aussteller aus über 20 Ländern präsentieren auf der SightCity Produktneuheiten und bewährte Hilfsmittelklassiker. An allen drei Messetagen widmen sich darüber hinaus im SightCity Forum Experten und Betroffene der Frage, wie Hilfsangebote und die medizinische Versorgung für sehbehinderte und blinde Menschen am besten gestaltet werden. „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“ lautet der Schwerpunkt des diesjährigen SightCity Forums. In mehreren Patientensymposien berichten renommierte Referenten über Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom. Schwerpunkte des Forums liegen zum Beispiel am Mittwoch auf neuen Formen der Gentherapie bei erblichen Netzhauterkrankungen oder dem Zusammenhang von Blindheit und Schlafstörungen sowie speziellen Herausforderungen bei Hörseheinschränkungen. Am Donnerstag behandeln Vorträge die Themen elektrische Stimulation, zentrale Sehstörungen etwa nach einem Schlaganfall und die Erkrankung Achromatopsie, die zu einer kompletten Farbenblindheit führt.

Frühe Reha für Erwerbstätige – Pilotphase startet am 1. Mai

Wie können Menschen, die mitten im Beruf stehen und erblinden, sinnvoll unterstützt werden? In Deutschland ist hier eine frühe Rehabilitation längst kein Standard, wie es sie etwa für Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall gibt. Jetzt steht erstmals ein Konzept für eine sechswöchige frühe augenheilkundliche Rehabilitation für akut erblindende Menschen im Erwerbsalter. Nach langer und intensiver Vorbereitung startet am 1. Mai 2018 die achtmonatige Pilotphase. An den Standorten Düren, Köln und Hürth werden 50 Patienten daran teilnehmen. Die Rehabilitation sieht eine Verarbeitung der Behinderung, Erlernen von spezifischen Techniken in der Lebensbewältigung, den Austausch in einer Peer Group und die frühe Wiedereingliederung in die Arbeitswelt vor. Die Finanzierung erfolgt zunächst durch die Rentenversicherung Bund und Rheinland. Im SightCity Forum wird das Konzept am Donnerstag vorgestellt.

Im Einsatz für bessere Berufschancen

Das „Netzwerk berufliche Teilhabe“ der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke macht sich dafür stark, die Möglichkeiten für sehbehinderte und blinde Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Am Mittwoch und Freitag informiert das Netzwerk unter anderem über Inklusion in der Berufswelt, neue Sehtrainings und eine virtuelle Akademie für die berufliche Aus- und Weiterbildung von Sehbehinderten. Außerdem stellt das Unternehmensnetzwerk Inklusion, ein Zusammenschluss deutscher Arbeitgeber, im Forum seine Ziele vor. Am Freitag zeigt ein Vortrag, wie wichtig es ist, eine regelmäßige augenärztliche Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen zu etablieren, und welche Maßnahmen hier erfolgreich greifen. Darüber hinaus werden neue Entwicklungen der digitalen Kommunikation vorgestellt. Smartphone, Tablet-PC und Co. sind für viele sehbehinderte und blinde Menschen zum unverzichtbaren Begleiter im Alltag geworden. Auch das Thema Sport kommt nicht zu kurz mit Vorträgen über Para- Biathlon und die Arbeit von Stadionkommentatoren bei der Blindenreportage im Profifußball.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Die Boll-Stiftung mit Sitz in Kerpen unterstützt soziale Projekte und Einrichtungen insbesondere im regionalen Raum sowie Wissenschaft und Forschung in den Bereichen der Technischen Wissenschaften, der Wirtschafts-, Gesellschafts-, Bio- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin- und Gesundheitsforschung. Für die inhaltliche Gestaltung des SightCity Forums sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich. Die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA unterstützt über einen Zuschussgeber dieses Jahr auch finanziell die Ausrichtung des SightCity Forums.

Weiterbildungen für Pflegefachkräfte und medizinische Angestellte

Eine Besonderheit auf der SightCity ist in diesem Jahr der 1. Fachtag für Sehbeauftragte in Pflegeeinrichtungen, der am Donnerstag, 26. April stattfindet. Das Blindeninstitut Würzburg führt in Bayern das Präventionsprogramm „Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen“ durch. Ziel ist, das Bewusstsein für gutes Sehen in der stationären Pflege zu schärfen, Vorsorgemaßnahmen zu verankern und Empfehlungen in Bezug auf Barrierefreiheit für sehbehinderte und blinde Bewohner auszusprechen. Leitungskräfte und Personal werden darin unterstützt, gutes Sehen zu fördern. Hier setzt der Fachtag an, der in diesem Jahr den Schwerpunkt „Beleuchtung“ hat. Eingeladen sind Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen, die am Präventionsprogramm bislang teilgenommen haben. Die Teilnahme ist für sie kostenfrei. Mehr Informationen auf www.blindeninstitut.de/gutes-sehen.

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet außerdem am Mittwoch, 25. April der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er schult medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken im Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung und Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: ACTO e. V., E-Mail: chevalier@acto.de

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16. SightCity in Frankfurt: Ohne Augenlicht den Alltag meistern

Vom 24. bis 27. April 2018 öffnet die SightCity wieder ihre Türen. Im Frankfurter Sheraton-Hotel präsentiert Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel die besten Alltagshelfer und Serviceangebote aus mehr als 20 Ländern. An allen Messetagen gibt es außerdem ein umfangreiches Vortragsprogramm. Der Eintritt zur Messe und zu allen Vorträgen ist frei.

Ins Fußballstadion gehen, Sport machen, verreisen oder sich einfach schön schminken: Es sind ganz alltägliche Situationen, die für sehbehinderte und blinde Menschen oft eine große Hürde darstellen. Wie sie sich mit den richtigen Hilfsmitteln und Angeboten dennoch meistern lassen, zeigen die rund 110 Aussteller der diesjährigen SightCity. „Für sehbehinderte und blinde Menschen geht es um weit mehr als nur mit dem bekannten Blindenlangstock von A nach B zu kommen“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe-Organisationsteams. „Wir freuen uns daher sehr, dass bei der SightCity auch immer viele neue Produktentwicklungen und Trends für Alltag, Schule und Beruf zu sehen sind.“ Auf insgesamt 4.500 Quadratmetern können die Besucher Neuheiten aus ganz Europa, den USA und Asien testen, zum Beispiel Spezialbrillen und Lupen, sprechende Haushaltsgeräte oder Erweiterungen für Smartphones und Tablet-PCs. Zudem informieren Verbände über ihre Arbeit.

Vorträge: Barrieren abbauen, Medizin verstehen

Unter dem Motto „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“ informieren im SightCity Forum Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision über aktuelle Entwicklungen. Mehrere Patientensymposien beleuchten den Stand von Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom. Schwerpunkte liegen zum Beispiel auf neuen Formen der Gentherapie bei erblichen Netzhauterkrankungen oder zentralen Sehstörungen etwa nach einem Schlaganfall. Neue Maßnahmen zur Verbesserung der augenärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen sowie eine frühe augenheilkundliche Reha für Erwerbstätige sind weitere Themen im Forum. Darüber hinaus berichten die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke über neue Möglichkeiten der Integration sehbehinderter und blinder Menschen in den Arbeitsmarkt. Neben fachlichen Informationen bekommen die Besucher auch Ideen für ihre Freizeitgestaltung. Die Sportart Para-Biathlon wird vorgestellt und Stadionkommentatoren demonstrieren, wie Blindenreportage im Profifußball funktionieren kann.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich.

Fortbildung für medizinische Fachangestellte

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er schult medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken im Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: Beatrix Seeliger, ACTO e. V., E-Mail: chevalier@acto.de

Mit den Händen Kunst erleben

Für eine kurze Auszeit vom fachlichen Austausch sorgen weitere Programmpunkte. Eine „Kunstmeile“ präsentiert Projekte von hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen aus der Lehrwerkstatt des Deutschen Taubblindenwerkes in Hannover. Am 26. April findet darüber hinaus von 15 bis 17 Uhr der barrierefreie Stadtrundgang „Frankfurt begreifen“ statt. Die Führung kostet 24 Euro pro Teilnehmer mit Begleitperson, inklusive Bustransfer vom Sheraton-Hotel in die Altstadt und zurück. Tickets sind in der Tourist Information Römer und Hauptbahnhof, telefonisch sowie online erhältlich. Mehr Informationen und Buchung unter Telefon: 069 21238800, E-Mail: barrierefrei@infofrankfurt.de oder www.frankfurt-tourismus.de/barrierefrei

Telefon-Hotline

Die SightCity bietet auch eine Telefon-Hotline für medizinische Fragen rund um das Thema Auge an. Die Hotline ist unter der Rufnummer 01805 870018 (14 ct/Min.) vom 24. April bis 4. Mai jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar (außer am Wochenende und feiertags).

Wegweiser auf der Messe

Bei der Orientierung auf der Messe hilft das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH. Es bietet mit Bodenindikatoren aus Kunststoff (Desmopan®) kontrastreiche Farben und dreidimensionale Markierungen. Mehr Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

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Neuheiten für Sehbehinderte und Blinde: Hilfsmittelmesse SightCity lädt nach Frankfurt ein

Vom 25. bis 27. April 2018 steht in den Kongressräumen des Frankfurter Sheraton- Hotels das Thema Barrierefreiheit wieder ganz im Mittelpunkt. Die SightCity, Europas größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel bringt zum 16. Mal Experten aus Medizin, Optik und Reha, Hersteller und Betroffene zusammen. Neben einer großen Hilfsmittelausstellung finden an allen Messetagen Vorträge und Podiumsdiskussionen statt.

Über 1.000 Meter Leitlinien werden ausgerollt, wenn die SightCity im April ihre Türen öffnet. Noppen, Rillen und kontrastreiche Farben helfen den Messebesuchern bei der Orientierung. Das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH, verbindet die Stände der bisher rund 110 nationalen und internationalen Aussteller. Auf insgesamt 4.500 Quadratmetern präsentiert die SightCity bewährte Hilfsmittelklassiker und neue Hightech-Lösungen aus ganz Europa, den USA und Asien. Das Angebot reicht von hochauflösenden Bildschirmlesegeräten und Kameras, sprechenden Haushaltsgeräten und Mobilitätshilfen bis hin zu neuen Erweiterungen für Smartphones und Tablet-PCs. Unter den Ausstellern sind auch Verbände, Ausbildungszentren und Reiseunternehmen zu finden.

„Dank der immer besser werdenden Technik und zahlreicher Hilfsangebote haben sehbehinderte und blinde Menschen heute viel mehr Möglichkeiten als noch vor ein paar Jahren. Auf diese neuen Chancen machen wir mit der SightCity aufmerksam. Denn noch längst kennen nicht alle das ganze Potenzial, das die Branche bietet“, erklärt Ingrid Merkl, Geschäftsführerin der SightCity GmbH und Leiterin des Messe- Organisationsteams.

Vorträge zu Low Vision

Unter dem Motto „Aktive barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – welche Hilfen gibt es, was ist möglich?“ informieren im SightCity Forum Mediziner und Spezialisten aus dem Bereich Low Vision über aktuelle Entwicklungen. Mehrere Patientensymposien beleuchten den Stand von Therapie und Forschung bei Erkrankungen wie Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom. Schwerpunkte liegen auf neuen Formen der Gentherapie bei erblichen Netzhauterkrankungen sowie der Wiederherstellung und dem Erhalt des Sehvermögens durch elektrische Stimulation. Weitere medizinische Themen sind zentrale Sehstörungen etwa nach einem Schlaganfall oder einer Kopfverletzung und die Erkrankung Achromatopsie, die zu einer kompletten Farbenblindheit führt. Auch Änderungen durch das neue Pflegestärkungsgesetz und ihre praktische Umsetzung in Mobilitätstrainings werden diskutiert. Neue Maßnahmen zur Verbesserung der augenärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen sowie eine frühe augenheilkundliche Reha für Erwerbstätige sind weitere wichtige Themen im Forum. Das Unternehmensnetzwerk Inklusion, ein Zusammenschluss deutscher Arbeitgeber, stellt darüber hinaus seine Ziele vor. Die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke berichten über neue Möglichkeiten der Integration sehbehinderter und blinder Menschen in den Arbeitsmarkt. Neben fachlichen Informationen bekommen die Besucher auch Ideen für ihre Freizeitgestaltung. Die Sportart Biathlon wird vorgestellt und Stadionkommentatoren demonstrieren, wie Blindenreportage im Profifußball funktionieren kann.

Das SightCity Forum wird gefördert durch die „Marga und Walter Boll-Stiftung“. Für die inhaltliche Gestaltung sind neben dem Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie (ACTO) e. V. die PRO RETINA Deutschland e. V., der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) e. V. und die Berufsförderungs- und Berufsbildungswerke verantwortlich.

Fortbildung für medizinische Fachangestellte

In Zusammenarbeit mit der Bayer Vital GmbH findet der Workshop „Die Praxis als Team: MIT ANDEREN AUGEN durch den Alltag“ statt. Er schult medizinische Fachangestellte aus Augenarztpraxen und Universitätsaugenkliniken im Umgang mit sehbehinderten und blinden Menschen. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit Anmeldebestätigung möglich. Interessierte können sich anmelden bei: Beatrix Seeliger, ACTO e. V., E-Mail: chevalier@acto.de

Wegweiser auf der Messe

Das Wegeleitsystem der Firma inclusion, gesponsert von der Bayer Vital GmbH, bietet den Besuchern Orientierung in den Ausstellungsräumen. Mehr Infos unter: www.inclusion-barrierefrei.de Ein halbstündlicher, kostenfreier Abholservice durch „SightCity-Messeguides“ (gelbe T-Shirts) bringt die Besucher außerdem sicher zur Messe. Für den kostenpflichtigen, persönlichen Begleitservice „Rent-a-Guide“ empfiehlt sich eine Vorreservierung auf www.sightcity.net. Direktbuchungen auf der Messe können nur begrenzt angenommen werden.

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