Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderungen – Erkenntnisse und Herausforderungen
28. Mai
14:15
ID: F032008

de
Inhalte / Beschreibung
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen erleben deutlich häufiger sexualisierte Gewalt als ihre Altersgenoss*innen ohne Behinderung. Besonders betroffen sind Mädchen und Jungen mit Sehbehinderungen: Studien zeigen, dass bis zu 40 % der blinden Frauen in Kindheit oder Jugend sexuellen Missbrauch erleben – fast doppelt so viele wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Doch warum ist das Risiko so hoch? Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs benennt zentrale Gründe: Abhängigkeit, fehlende Aufklärung und strukturelle Machtungleichgewichte. Welche Strukturen Missbrauch begünstigt haben, welchen Personen sich Kinder anvertrauen konnten oder auch nicht, und welche Folgen die Gewalt für Blinde und Sehbehinderte hatte, können uns heute erwachsene Betroffene berichten. Die Aufarbeitungskommission hört ihre Berichte an und nutzt die Erkenntnisse, um Politik und Gesellschaft auf die Forderungen von Betroffenen aufmerksam zu machen. Der Vortrag stellt aktuelle Erkenntnisse der Aufarbeitungskommission vor, erklärt ihre Arbeitsweise und und fragt: Wie können wir Betroffene stärken, Aufarbeitung barrierefrei gestalten und strukturelle Defizite im Kinderschutz überwinden? Ziel ist es, das Schweigen zu brechen und gemeinsam Wege für mehr Schutz, Empowerment und Aufarbeitung zu finden.
Referenten
Prof. Dr. Julia Gebrande
Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
Teilnahme
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Meetingdaten & Hilfe
VA-Nr.: F032008
Datum: 28.05.26
Start: 14:15 – 14:45
Zoom-ID: 848 4500 2711
Kenncode: 446238
Sie können an dem Vortrag kostenfrei teilnehmen, entweder online oder telefonisch via ZOOM.
Bitte schalten Sie Ihr Mikrofon bei Eintritt in den Onlinevortrag stumm. Fragen können über den Chat gestellt werden und werden entweder im Chat oder am Ende des Vortrags live von unseren Mitarbeitern an die Referenten weitergeleitet.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.
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Telefonische Teilnahme
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aus DE: +49 69 5050 0952
aus AT: +43 72 011 5988
aus CHE: +41 44 529 92 72
Hinweis
Für die Inhalte der Ausstellerpräsentation sowohl auf der Webseite des Veranstalters als auch auf der des jeweiligen Ausstellers ist ausschließlich der Aussteller selbst verantwortlich. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung.